Von vollen Kassen in die Krise - Krankenkassen und die Corona-Folgen

Es ist noch nicht lange her, da konnten sich die gesetzlichen Krankenkassen über eine äußerst komfortable Finanzlage freuen. Die Einnahmen sprudelten dank guter Konjunktur und einer ausgezeichneten Beschäftigungssituation kräftig. Der Ausgabenanstieg hielt sich in Grenzen, auch wenn sich zuletzt aufgrund einiger gesundheitspolitischer Maßnahmen eine neue Dynamik entwickelte.

Corona-Tests und Pflegebonus - wer zahlt?

Allmählich zeichnet sich in der Corona-Krise eine leichte Entspannung ab. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist unter tausend gesunken, immer mehr Infizierte überwinden ihre Erkrankung. Der zu allgemeiner Bekanntheit gelangte R-Faktor liegt inzwischen deutlich unter 1. Und die Einschränkungen des Alltagslebens weichen immer mehr Lockerungen.

Privatpatienten sind für die Kenntnis ihres Versicherungsschutzes selbst verantwortlich

Privatversicherte genießen in der Regel einen besseren Krankenversicherungsschutz als Kassenpatienten und sind in mancher Hinsicht privilegiert. Allerdings ergeben sich aus dem Privatstatus auch besondere Pflichten und Verantwortlichkeiten - zum Beispiel im Zusammenhang mit Arztrechnungen.

Basistarif mit Rückkehr-Option oder Öffnung des Standardtarifs für Corona-Belastete?

Die Corona-Krise hat viele Selbständige und Freiberufler hart getroffen. Auch wenn inzwischen ein paar Lockerungen vorgenommen wurden, in vielen Branchen herrscht nach wie vor Stillstand. Die Umsätze liegen bei null oder erreichen nur ein Bruchteil des Üblichen. Auch wenn sich die Lage normalisieren sollte, die Folgen werden noch lange spürbar sein.

Private Krankenvollversicherung - Gewinner und Verlierer

Die Zahl der Versicherten mit einer privaten Krankenvollversicherung ist seit Jahren moderat rückläufig. Dieser Trend hat sich auch 2019 fortgesetzt. Die Zahl der Krankenvollversicherten ist um 0,1 Prozent auf 8,73 Mio. gesunken - der niedrigste Rückgang seit Langem. Der Abschmelzungsprozess ist damit fast zum Stillstand gekommen.

Corona-Krise - was tun, wenn die PKV-Beiträge zur Last werden?

Noch immer steht das Leben in vielen Bereichen wegen der Corona-Krise still. Zwar zeichnet sich ab, dass nach und nach eine Rückkehr zum normalen Alltag stattfinden könnte. Doch es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Geschäfte wieder offen sind und die Betriebe wie gewohnt arbeiten.

Krankenversicherung und Kundenzufriedenheit 2020 - ein gemischtes Bild

Schon seit einigen Jahren untersucht M+M Management + Marketing Consulting GmbH zusammen mit der Technischen Universität Dresden und der Usuma GmbH die Zufriedenheit von Kunden mit ihrer Krankenversicherung. Die Ergebnisse werden alljährlich im M+M Versichertenbarometer ausgewiesen und nach GKV-Mitgliedern und PKV-Versicherten differenziert.

Corona-Krise - Rettungsschirm der Pflegekassen für Pflegeeinrichtungen gestartet

Die Corona-Epidemie stellt Pflegeheime und ambulante Pflegeeinrichtungen vor besondere Herausforderungen. Pflegebedürftige gehören in der Regel zu den stark gefährdeten Risikogruppen. In einzelnen Pflegeheimen, in denen das Virus bereits Einzug halten konnte, ist es zu einer Mehrzahl an Todesfällen gekommen - trotz aller Vorsichtsmaßnahmen.

Corona-Krise - was bedeutet Kurzarbeit für die PKV?

Der durch die Corona-Krise bewirkte wirtschaftliche Stillstand hat Auswirkungen für Millionen Arbeitnehmer. Viele arbeiten derzeit im Home Office. Andere sind zeitweise zur Untätigkeit verdammt. Zahlreiche Unternehmen haben für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragt, um die Zeit des Produktionsstopps zu überbrücken und Entlassungen zu vermeiden.

Beitragserhöhung in der PKV - unwirksam wegen unzureichender Begründung?

Beitragserhöhungen sind für PKV-Versicherte häufig ein Ärgernis. Der gesetzliche Anpassungsmechanismus sorgt dafür, dass bei vielen Tarifen auf Phasen längerer Beitragsstabilität eine schockartige Prämienanpassung erfolgt. Es verwundert nicht, dass solche Anpassungen gerne Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten sind.

BU-Rente und Krankentagegeld gleichzeitig geht nicht!

Eine Krankentagegeldversicherung dient dazu, bei längerer Krankheit Verdienstausfälle auszugleichen - bei Arbeitnehmern zum Beispiel dann, wenn die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall endet, üblicherweise nach sechs Wochen.

Krankenkassen dürfen sich bei Leistungsanträgen nicht ewig Zeit lassen

Wenn unsicher ist, ob eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine medizinische Behandlung übernimmt, empfiehlt sich immer eine vorherige Abklärung. Mit einer Kostenzusage ist man als Kassenpatient auf der sicheren Seite. Für die Entscheidung über solche Leistungsanträge darf sich die Krankenkasse nicht ewig Zeit lassen.

Warum Bürgerversicherung keine Lösung ist - eine Antwort auf die Bertelsmann-Studie!

Kurz bevor die Corona-Krise alle anderen Nachrichten zum Thema Gesundheit und Gesundheitssystem in den Hintergrund drängte, hatte eine Bertelsmann-Studie für Aufsehen gesorgt. In der Interpretation der Studienergebnisse hatte sich die Stiftung einmal mehr für eine Bürgerversicherung ausgesprochen und der PKV bzw.

gematik – private Krankenversicherer wollen wieder mitmachen

Seit dem Jahr 2005 gibt es die gematik GmbH. Die Gesellschaft wurde damals von den Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens gegründet, um gemäß gesetzlichem Auftrag die elektronische Gesundheitskarte einzuführen und voranzutreiben. Darüber hinaus soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen forciert werden.

Neue Bertelsmann-Studie sorgt für Ärger - Privatversicherte unsolidarisch?

Schon in der Vergangenheit hat die Bertelsmann-Stiftung in ihren Studien Sympathien für eine Bürgerversicherung erkennen lassen.

Corona-Virus - was kostet die Krise die Krankenkassen?

In den letzten Tagen ist das öffentliche Leben in Deutschland in vielen Bereichen zum Stillstand gekommen. Veranstaltungen abgesagt, Schulen und Kitas geschlossen, ebenso viele öffentliche Einrichtungen, Kinos, Clubs, Bars, Kneipen und Restaurants. Auch die Grenzen Deutschlands sind weitgehend dicht. Das Corona-Virus hat das Land fest im Griff.

Corona-Virus und private Krankenversicherung: Das sollten Sie wissen

Derzeit gibt es kaum ein Thema, das die Nachrichten so beherrscht wie das Corona-Virus. Die Hoffnungen, die Virus-Erkrankung auf ihre Ursprungsregion - die zentralchinesische Provinz Hubei – beschränken zu können, haben sich schnell zerschlagen. Dort waren um den Jahreswechsel die ersten Corona-Fälle bekannt geworden.

Schon 80 Mio. Euro im PKV-Venture Capital-Fonds

Im September vergangenen Jahres hatte der PKV-Verband die Gründung des Venture-Capital-Fonds heal capital bekannt gegeben. Mit dem Fonds, der seinen Sitz in Berlin hat, soll Geld für innovative Startups zur Verfügung gestellt werden, die digitale Lösungen für das Gesundheitswesen entwickeln.

Virtuelle Behandlungen - ein Praxisbeispiel aus dem Bereich der TK

Digitale Angebote bei medizinischen Behandlungen sind bisher eher die Ausnahme als die Regel. Erst sehr zaghaft und vorsichtig nähert man sich Lösungen wie zum Beispiel der virtuellen Sprechstunde per Video-Chat. Wenn von Digitalisierung im Gesundheitswesen die Rede ist, dann stehen Abwicklungsunterstützung und medizinische Information im Fokus.

Krebsvorsorge - schlecht beraten durch die Krankenkasse?

Gut die Hälfte der Bundesbürger erhält im Laufe ihres Lebens eine Krebsdiagnose. Jährlich erkranken rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Mehr als 200.000 Todesfälle p.a. gehen auf eine Krebserkrankung zurück. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Versagen die zweithäufigste Todesursache.

PKV - positive Bilanz für 2019. Trendwende bei Wechslern?

Der Jahresanfang ist stets Gelegenheit, eine Bilanz des abgelaufenen Jahres zu ziehen. Dies hat jetzt auch der PKV-Verband getan und wartet mit positiven Zahlen für seine Mitgliedsunternehmen in 2019 auf. Die privaten Krankenversicherer haben sich in einem zum Teil schwierigen Umfeld gut behauptet und ihr Geschäft weiter gesteigert.