Optionstarife in der PKV - was hat es damit auf sich und für wen sind sie interessant?

Sich bereits heute die Bedingungen für einen späteren Wechsel in die PKV sichern - diese Möglichkeit bietet ein Optionstarif. Die meisten privaten Krankenversicherer bieten solche Optionstarife an, die konkrete Ausgestaltung ist aber unterschiedlich.

Versäumte Fristen durch Krankenkassen - Bundessozialgericht ändert Rechtsprechung

Krankenkassen müssen über Leistungsanträge von Versicherten binnen drei Wochen entscheiden, bei Einholung eines Gutachtens durch den Medizinischen Dienst binnen fünf Wochen. Überschreitet die Krankenkasse diese Frist, ohne einen triftigen Grund zu nennen, gilt der Antrag automatisch als genehmigt.

PKV - nicht nur wegen Corona: gemischter Marktausblick 2020

Licht und Schatten - das kennzeichnet die Situation der privaten Krankenversicherer in Deutschland, folgt man der Ratingagentur Assekurata. Diese erfasst jedes Jahr die (Stimmungs-)lage in der Versicherungswirtschaft. Die Krankenversicherungs-Sparte macht dabei traditionell den Anfang.

Pflege-Lücke - manchmal müssen sogar Enkel für Kosten aufkommen

Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Pflegepflichtversicherung nicht auf Kostendeckung angelegt ist, sondern eher einen „Zuschuss-Betrieb“ darstellt. Das gilt insbesondere, wenn stationäre Pflege erforderlich ist. Eigenanteile um die 2.000 Euro pro Monat sind nichts Ungewöhnliches.

Videosprechstunden beim Arzt - von der Ausnahme zum Regelbetrieb?

Die Wochen des Corona-Stillstands haben viele gewohnte Abläufe und Vorgehensweisen in Frage gestellt oder unmöglich gemacht. Andere Vorgänge, die zuvor nur ausnahmsweise möglich waren, gerieten zum Regelbetrieb. Das gilt auch für Videosprechstunden beim Arzt.

Auch schon vor Corona - deutsche Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen

Ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Arzneimittel und andere Maßnahmen für die Gesundheit verursachen in Deutschland jedes Jahr mehr Ausgaben als der Bundeshaushalt. Im Jahr 2018 waren das 390,6 Mrd. Euro oder 4.712 Euro pro Kopf. Dies hat das Statistische Bundesamt jetzt mitgeteilt.

Von vollen Kassen in die Krise - Krankenkassen und die Corona-Folgen

Es ist noch nicht lange her, da konnten sich die gesetzlichen Krankenkassen über eine äußerst komfortable Finanzlage freuen. Die Einnahmen sprudelten dank guter Konjunktur und einer ausgezeichneten Beschäftigungssituation kräftig. Der Ausgabenanstieg hielt sich in Grenzen, auch wenn sich zuletzt aufgrund einiger gesundheitspolitischer Maßnahmen eine neue Dynamik entwickelte.

Corona-Tests und Pflegebonus - wer zahlt?

Allmählich zeichnet sich in der Corona-Krise eine leichte Entspannung ab. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist unter tausend gesunken, immer mehr Infizierte überwinden ihre Erkrankung. Der zu allgemeiner Bekanntheit gelangte R-Faktor liegt inzwischen deutlich unter 1. Und die Einschränkungen des Alltagslebens weichen immer mehr Lockerungen.

Privatpatienten sind für die Kenntnis ihres Versicherungsschutzes selbst verantwortlich

Privatversicherte genießen in der Regel einen besseren Krankenversicherungsschutz als Kassenpatienten und sind in mancher Hinsicht privilegiert. Allerdings ergeben sich aus dem Privatstatus auch besondere Pflichten und Verantwortlichkeiten - zum Beispiel im Zusammenhang mit Arztrechnungen.

Basistarif mit Rückkehr-Option oder Öffnung des Standardtarifs für Corona-Belastete?

Die Corona-Krise hat viele Selbständige und Freiberufler hart getroffen. Auch wenn inzwischen ein paar Lockerungen vorgenommen wurden, in vielen Branchen herrscht nach wie vor Stillstand. Die Umsätze liegen bei null oder erreichen nur ein Bruchteil des Üblichen. Auch wenn sich die Lage normalisieren sollte, die Folgen werden noch lange spürbar sein.

Private Krankenvollversicherung - Gewinner und Verlierer

Die Zahl der Versicherten mit einer privaten Krankenvollversicherung ist seit Jahren moderat rückläufig. Dieser Trend hat sich auch 2019 fortgesetzt. Die Zahl der Krankenvollversicherten ist um 0,1 Prozent auf 8,73 Mio. gesunken - der niedrigste Rückgang seit Langem. Der Abschmelzungsprozess ist damit fast zum Stillstand gekommen.

Corona-Krise - was tun, wenn die PKV-Beiträge zur Last werden?

Noch immer steht das Leben in vielen Bereichen wegen der Corona-Krise still. Zwar zeichnet sich ab, dass nach und nach eine Rückkehr zum normalen Alltag stattfinden könnte. Doch es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Geschäfte wieder offen sind und die Betriebe wie gewohnt arbeiten.

Krankenversicherung und Kundenzufriedenheit 2020 - ein gemischtes Bild

Schon seit einigen Jahren untersucht M+M Management + Marketing Consulting GmbH zusammen mit der Technischen Universität Dresden und der Usuma GmbH die Zufriedenheit von Kunden mit ihrer Krankenversicherung. Die Ergebnisse werden alljährlich im M+M Versichertenbarometer ausgewiesen und nach GKV-Mitgliedern und PKV-Versicherten differenziert.

Corona-Krise - Rettungsschirm der Pflegekassen für Pflegeeinrichtungen gestartet

Die Corona-Epidemie stellt Pflegeheime und ambulante Pflegeeinrichtungen vor besondere Herausforderungen. Pflegebedürftige gehören in der Regel zu den stark gefährdeten Risikogruppen. In einzelnen Pflegeheimen, in denen das Virus bereits Einzug halten konnte, ist es zu einer Mehrzahl an Todesfällen gekommen - trotz aller Vorsichtsmaßnahmen.

Corona-Krise - was bedeutet Kurzarbeit für die PKV?

Der durch die Corona-Krise bewirkte wirtschaftliche Stillstand hat Auswirkungen für Millionen Arbeitnehmer. Viele arbeiten derzeit im Home Office. Andere sind zeitweise zur Untätigkeit verdammt. Zahlreiche Unternehmen haben für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragt, um die Zeit des Produktionsstopps zu überbrücken und Entlassungen zu vermeiden.

Beitragserhöhung in der PKV - unwirksam wegen unzureichender Begründung?

Beitragserhöhungen sind für PKV-Versicherte häufig ein Ärgernis. Der gesetzliche Anpassungsmechanismus sorgt dafür, dass bei vielen Tarifen auf Phasen längerer Beitragsstabilität eine schockartige Prämienanpassung erfolgt. Es verwundert nicht, dass solche Anpassungen gerne Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten sind.

BU-Rente und Krankentagegeld gleichzeitig geht nicht!

Eine Krankentagegeldversicherung dient dazu, bei längerer Krankheit Verdienstausfälle auszugleichen - bei Arbeitnehmern zum Beispiel dann, wenn die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall endet, üblicherweise nach sechs Wochen.

Krankenkassen dürfen sich bei Leistungsanträgen nicht ewig Zeit lassen

Wenn unsicher ist, ob eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine medizinische Behandlung übernimmt, empfiehlt sich immer eine vorherige Abklärung. Mit einer Kostenzusage ist man als Kassenpatient auf der sicheren Seite. Für die Entscheidung über solche Leistungsanträge darf sich die Krankenkasse nicht ewig Zeit lassen.

Warum Bürgerversicherung keine Lösung ist - eine Antwort auf die Bertelsmann-Studie!

Kurz bevor die Corona-Krise alle anderen Nachrichten zum Thema Gesundheit und Gesundheitssystem in den Hintergrund drängte, hatte eine Bertelsmann-Studie für Aufsehen gesorgt. In der Interpretation der Studienergebnisse hatte sich die Stiftung einmal mehr für eine Bürgerversicherung ausgesprochen und der PKV bzw.

gematik – private Krankenversicherer wollen wieder mitmachen

Seit dem Jahr 2005 gibt es die gematik GmbH. Die Gesellschaft wurde damals von den Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens gegründet, um gemäß gesetzlichem Auftrag die elektronische Gesundheitskarte einzuführen und voranzutreiben. Darüber hinaus soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen forciert werden.

Neue Bertelsmann-Studie sorgt für Ärger - Privatversicherte unsolidarisch?

Schon in der Vergangenheit hat die Bertelsmann-Stiftung in ihren Studien Sympathien für eine Bürgerversicherung erkennen lassen.