Wann kann ich die Krankenkasse wechseln?

Sollten Sie nicht die Voraussetzung zum Wechsel in eine private Krankenversicherung erfüllen, kann sich ein Wechsel innerhalb der Gesetzlichen Krankenkasse durchaus lohnen. Zwar wird es demnächst einen einheitlichen Beitragssatz geben, dennoch locken einige Versicherungen mit interessanten Leistungserweiterungen und Beitragsrückgewähr-Tarifen. Ein Vergleich lohnt daher auch bei gleichbleibendem Beitrag.

Kündigung
Sowohl GKV- als auch PKV-Mitglieder können die Mitgliedschaft zu ihrer Krankenkasse mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Kündigen Sie zum Beispiel am 17. Februar, so liegt das Ende der Mitgliedschaft am 30. April. Beginn der neuen Versicherung ist dann immer der 1.1. des Folgemonats. Sie benötigen immer eine Kündigungsbestätigung der alten Versicherung, damit die Anschlussversicherung in Kraft treten kann. Mit dem Versicherungswechsel tritt sowohl für Pflichtversicherte als auch freiwillig Versicherte eine 18-monatige Bindungsfrist an die neue Krankenkasse ein. Im Falle einer Beitragserhöhung haben Sie jedoch ein Sonderkündigungsrecht! Wenn ihre Krankenversicherung den Beitragssatz erhöht, können Sie somit auch innerhalb der 18-monatigen Bindungsfrist kündigen.

Wechsel
Versicherte können ihre Krankenkasse nur wechseln, wenn sie zuvor mindestens 3 Jahre bei der bisherigen Krankenkasse ohne Unterbrechnungen versichert waren. Freiwillig Versicherte, deren Verdienst über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, können immer mit Zweimonatsfrist kündigen. Wichtig: Vergleichen Sie vor einem Wechsel der Krankenversicherung genau die Leistungen miteinander. Besonders in der Privaten Krankenversicherung gibt es erhebliche Unterschiede. Vergleichen Sie am besten mehrere Versicherungsanbieter miteinander.

Was kostet die private Krankenversicherung?
Wenn Sie sich für eine private Krankenversicherung interessieren sollten Sie immer mehrere Anbieter miteinander vergleichen. Nutzen Sie hierfür doch unseren kostenlosen Versicherungsvergleich. Auf Wunsch wird der Kontakt zu einem unabhängigen und zertifizierten Versicherungsberater in Ihrer Nähe hergestellt, der für Sie das Angebot mehrerer Gesellschaften (auch Testsieger) miteinander vergleicht. Somit sparen Sie viel Zeit und Geld!  Weiter zum kostenlosen Versicherungsvergleich >>>

Hohe Krankenkassenbeiträge:
"Privatpatienten" zahlen oftmals weniger!

Selbstständige, Freiberufler und Beamte können uneingeschränkt in die Private Krankenversicherung wechseln. Gleiches gilt für Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze.

Das Privileg "privat versichert" zu sein nutzen viele Berechtigte nicht nur wegen der weitaus besseren Leistungen. Auch die Beiträge sind in der PKV oftmals günstiger, als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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