Corona-Krise - was bedeutet Kurzarbeit für die PKV?

Der durch die Corona-Krise bewirkte wirtschaftliche Stillstand hat Auswirkungen für Millionen Arbeitnehmer. Viele arbeiten derzeit im Home Office. Andere sind zeitweise zur Untätigkeit verdammt. Zahlreiche Unternehmen haben für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragt, um die Zeit des Produktionsstopps zu überbrücken und Entlassungen zu vermeiden.

Krankenschutz auf Reisen - mit der Auslandskrankenversicherung

Bald ist wieder Sommerzeit und wie jedes Jahr werden Millionen von Deutschen in den Urlaub aufbrechen, um die schönsten Wochen des Jahres zu genießen – oft fern der Heimat. In der Regel gelingt das ohne Probleme, doch manchmal auch nicht. Was ist, wenn während des Auslandsaufenthaltes eine ernsthafte Erkrankung eintritt und medizinischer Behandlungsbedarf entsteht? Besteht auch dann Krankenversicherungsschutz?

BFH-Urteil – mehr Krankheitskosten von der Steuer absetzbar

Mit dem 31. Mai rückt für viele Steuerpflichtige das Fristende zur Abgabe der Steuererklärung näher. Nur wer sich vom Steuerberater helfen lässt, hat noch länger Zeit. Wenn Sie derzeit am Ausfüllen der Formulare sitzen und die Steuererklärung für 2016 noch nicht abgegeben haben, ist vielleicht ein BFH-Urteil für Sie von Interesse, bei dem es um die steuerliche Geltendmachung von Krankheitskosten geht.

Solidargemeinschaften - die andere Art der Absicherung im Krankheitsfall

Wenn von Krankenversicherung die Rede ist, denkt man automatisch an die gesetzlichen Krankenkassen oder private Krankenversicherungsunternehmen. Neben GKV und PKV gibt es aber noch eine dritte Möglichkeit des Krankenversicherungsschutzes, sogenannte Solidargemeinschaften.

Zuzahlungen bei Medikamenten - wann lohnt eine private Zusatzversicherung?

GKV-Mitglieder müssen bei vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten Zuzahlungen leisten. Wenn häufiger Arzneimittel benötigt werden, können dafür ansehnliche Summen zusammenkommen. Dann ist zu überlegen, die Belastung mit einem privaten Zusatzschutz in Grenzen zu halten.

Telematik-Tarife in der Krankenversicherung - eine Mehrheit ist dafür

Die Deutschen sind Telematik-Tarifen in der Krankenversicherung gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Das ist die Erkenntnis, die sich aus drei Untersuchungen der HSBA Hamburg School of Business Administration, der Technischen Hochschule Köln und des Marktforschungs-Instituts Yougov Deutschland ableiten lässt.

Was ist der Notlagentarif in der PKV?

PKV-Versicherten, denen die Beiträge zu hoch werden, stehen verschiedene Möglichkeiten offen, für Entlastung zu sorgen. Am einfachsten ist der Wechsel in einen günstigeren Tarif beim bisherigen Versicherer. Die Ultima Ratio stellt der Wechsel in den Basistarif dar, den jedes private Krankenversicherungsunternehmen anbieten muss. Er gewährleistet zumindest Versicherungsschutz, der dem GKV-Leistungsstandard entspricht. Manche Versicherte können sich die Beiträge dennoch nicht leisten. Dann bleibt nur der sogenannte Notlagentarif.

Die Krankenversicherung der Rentner – Beiträge im Ruhestand

Im Alter können die Beiträge zur Krankenversicherung zu einer echten Belastung werden - nicht nur in der PKV, sondern auch in der GKV. Denn mit dem Eintritt in den Ruhestand sind oft deutliche Einkommenseinbußen hinzunehmen und viele Rentner sind gezwungen, genauer zu kalkulieren. Mit dem Status als Versicherter in der „Krankenversicherung der Rentner“ (KVdR) kann sich mancher Rentner beitragsmäßig etwas besser stellen.

Beitragssteigerungen in der PKV - weniger dramatisch als oft befürchtet

Für die meisten PKV-Versicherten war der Jahreswechsel 2016/17 mit schmerzhaften Beitragserhöhungen bei ihrer Krankenversicherung verbunden. In vielen Fällen lagen die Beitragsveränderungen sogar im zweistelligen Prozentbereich. So „schockierend“ die Verteuerung sein mag, auf längere Sicht halten sich die Beitragsanpassungen immer noch in Grenzen.

Kein Steuerabzug bei fehlender Datenübermittlung

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind normalerweise als Sonderausgaben bei der Einkommensteuererklärung absetzbar. Bei der PKV können allerdings nur Beiträge zur sogenannten Basisabsicherung in voller Höhe geltend gemacht werden. Bei den GKV-Beiträgen und den Beiträgen zur Pflegepflichtversicherung gibt es eine solche Differenzierung nicht. Da es in der Regel um erhebliche Beträge geht, ist der Ansatz der Versicherungsbeiträge ein wichtiger Beitrag, um die persönliche Einkommensteuerlast zu mindern.

Ein Jahr Terminservicestellen – eine gemischte Bilanz

Vor ziemlich genau einem Jahr nahmen in Deutschland die Terminservicestellen ihre Arbeit auf. Sie waren auf der Grundlage des sogenannten GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes geschaffen worden. Damit sollte einem von „Kassenpatienten“ häufig beklagten Übel entgegengewirkt werden, den oft langen Wartezeiten bei Arztterminen. Gerade beim Gang zum Facharzt mussten GKV-Mitglieder in der Vergangenheit nicht selten mit Wartezeiten von etlichen Wochen bis zu mehreren Monaten rechnen.

Pflegereform: Pflegegrade ersetzen Pflegestufen

Zum 1. Januar 2017 ist das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II in Kraft getreten. Hinter diesem eher rechtstechnischen Begriff verbirgt sich die umfassendste Reform der Pflegeversicherung seit ihrer Einführung im Jahre 1995. Zentrales Reformelement ist ein neues System zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit. Für die rund 2,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland bedeutet das eine deutliche Verbesserung. Der Kreis der berechtigten Leistungsbezieher wird größer und das Leistungsniveau im Allgemeinen angehoben.

Wenn falsche Angaben beim PKV-Antrag zur Falle werden

Die Gesundheitsprüfung gehört häufig zu den besonders kritischen Punkten beim Wechsel zu einem PKV-Anbieter. Der Kunde steht hier häufig vor einem Dilemma. Beantwortet er die Fragen im Versicherungsantrag wahrheitsgemäß, muss er unter Umständen mit Ablehnung, Leistungsausschlüssen oder besonderen Risikoprämien rechnen. Sind die Angaben unvollständig oder falsch und stellt sich das später heraus, drohen ebenfalls ernste Konsequenzen bis hin zum Versicherungsrücktritt bzw. bis zur Kündigung des Versicherungsverhältnisses.

GKV-Pflicht für Beamte? – eine Bertelsmann-Studie

Beamte sind ein Rückgrat der PKV. Rund 85 Prozent der rund 1,7 Mio. Beamten in Deutschland sind privat krankenversichert. Sie zahlen nur einen ermäßigten Satz - den Beamtentarif -, denn der Staat übernimmt im Rahmen der Beihilfe üblicherweise die Hälfte der anfallenden Kosten für medizinische Leistungen und Medikamente. Wegen dieser Konstruktion lohnt sich für die meisten Beamten eine mögliche freiwillige GKV-Mitgliedschaft nicht, weil in diesem Fall der Beihilfeanspruch weitestgehend wegfällt.

Die Alterungsrückstellungen und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung

Die privaten Krankenversicherer sind verpflichtet, Alterungsrückstellungen zu bilden. Damit soll der Beitragsanstieg abgefedert werden, der entstehen würde, wenn mit höherem Alter mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden. Die Alterungsrückstellungen sorgen auch bei steigendem Lebensalter dafür, dass die Krankenversicherung bezahlbar bleibt. Die Rückstellungsbildung schlägt sich für PKV-Versicherte in einem prozentualen Zuschlag zu ihren Versicherungsprämien nieder.

Bürgerversicherung – eine Studie untersucht Auswirkungen

Noch ist es ein knappes Jahr bis zur nächsten Bundestagswahl, aber der Wahlkampf wirft seine Schatten bereits voraus. Wenn auch noch nicht feststeht, welche Themen im Fokus stehen werden, es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch die Bürgerversicherung wieder eine Rolle spielt.

PKV - Selbstbehalt nicht als Sonderausgabe ansetzbar

Bei vielen PKV-Tarifen ist ein Selbstbehalt vorgesehen. Versicherte müssen dann einen Teil der Krankheitskosten selbst tragen, entweder bis zum Erreichen bestimmter Betragsgrenzen oder als prozentualen Anteil. Der Selbstbehalt stellt eine effektive finanzielle Belastung dar, der sich bei regelmäßiger Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen wirtschaftlich ähnlich auswirkt wie ein Versicherungsbeitrag. Dennoch werden Versicherungsbeiträge und Selbstbehalte steuerlich unterschiedlich behandelt:

Der digitale Arztbesuch - mehr als ein Versuchsmodell

Viele Dinge lassen sich heute per Computer erledigen – warum nicht der Arztbesuch? Im digitalen Zeitalter sollte es nicht unbedingt nötig sein, bei jedem Leiden persönlich in der Arztpraxis zu erscheinen. Schließlich gibt es Webcams, Videochats und andere technische Optionen, die die Anamnese und Inaugenscheinnahme durch den Arzt auch ohne Präsenz vor Ort ermöglichen. Obwohl die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, gehört der digitale Arztbesuch bisher zur großen Ausnahme. Dafür gibt es schon rechtliche Hürden.

Keine steuerliche Belastung des Krankenkassen-Bonus

Gesetzliche Krankenkassen gewähren ihren Mitgliedern oft Boni, wenn diese sich gesundheitsbewusst verhalten und etwas für die eigene Gesundheitsvorsorge tun. Damit soll auch ein finanzieller Anreiz geschaffen, um sich an entsprechenden Programmen, Angeboten und Maßnahmen zu beteiligen. Die Finanzämter stuften solche Bonuszahlungen bisher als Reduzierung der Beitragslast ein. Die in der Steuererklärung angegebenen Basisbeiträge zur Krankenversicherung wurden dementsprechend gekürzt – mit der Folge einer steuerlichen Mehrbelastung für die Versicherten.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Mit dem Gesundheitswesen ist jeder Deutsche konfrontiert, sei es als Patient, als Verbraucher von Arzneimitteln oder als Versicherter im Rahmen der Krankenversicherung. Gleichzeitig ist man in Fragen Gesundheit besonders auf externes Know How und Expertise angewiesen, denn das nötige Fachwissen haben die Wenigsten und die Regelungen im Gesundheitswesen sind komplex und unübersichtlich.

Beitragsrückerstattung in der PKV

Aktuell hat die DEBEKA - der größte private deutsche Krankenversicherer - angekündigt, dieses Jahr 355 Millionen Euro an Beiträgen an ihre 412.000 Mitglieder zurückzuerstatten. Damit erhält jedes Mitglied im Schnitt 860 Euro zurück. Auch andere PKV-Anbieter zahlen Beitragsrückerstattungen. Die Höhe der Beträge fällt dabei recht unterschiedlich aus und hängt unter anderem von den vertraglichen Regelungen ab.