Corona-Krise - was bedeutet Kurzarbeit für die PKV?

Der durch die Corona-Krise bewirkte wirtschaftliche Stillstand hat Auswirkungen für Millionen Arbeitnehmer. Viele arbeiten derzeit im Home Office. Andere sind zeitweise zur Untätigkeit verdammt. Zahlreiche Unternehmen haben für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragt, um die Zeit des Produktionsstopps zu überbrücken und Entlassungen zu vermeiden.

Was ist bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung zu beachten?

Der Abschluss einer PKV ist ein Schritt, der gut überlegt und vorbereitet sein sollte. Denn Sie binden sich üblicherweise bei der Vertragsvereinbarung langfristig. Das gilt sowohl beim Wechsel von der GKV in die PKV als auch beim Anbieterwechsel innerhalb des privaten Krankenversicherungssystems.

Die Krankentagegeldversicherung

Beim Krankentagegeld handelt es sich um eine versicherte Leistung, die besonders bei Selbstständigen im Krankheitsfalle wegbrechende Einnahmen zum Teil kompensieren kann. Der Baustein Krankentagegeld ist in den meisten privaten Vollversicherungen vorgesehen, seine Höhe lässt sich mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse konkret ausgestalten. Gesetzlich versicherte Selbstständige können diesen Baustein auch wählen, zumal sie in den ersten 6 Wochen der Krankheit keine Zahlungen erhalten.

Wie wichtig ist eine Krankenzusatzversicherung?

Die Krankenzusatzversicherung bietet pflichtversicherten Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung die Möglichkeit, den immer spärlicher werdenden Versicherungsschutz mit attraktiven Tarifen aus der privaten Krankenversicherung aufzubessern. Durch den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung bekommen Versicherte eine erhöhte Kostenübernahme im Krankheitsfall.

Wann kann ich die Krankenkasse wechseln?

Sollten Sie nicht die Voraussetzung zum Wechsel in eine private Krankenversicherung erfüllen, kann sich ein Wechsel innerhalb der Gesetzlichen Krankenkasse durchaus lohnen. Zwar wird es demnächst einen einheitlichen Beitragssatz geben, dennoch locken einige Versicherungen mit interessanten Leistungserweiterungen und Beitragsrückgewähr-Tarifen. Ein Vergleich lohnt daher auch bei gleichbleibendem Beitrag.

Kündigung

Privat oder gesetzlich versichern? - Die Unterschiede

9 von 10 Deutschen sind gesetzlich krankenversichert. Dieser deutliche Überhang der gesetzlichen Krankenversicherung liegt daran, dass es Aufnahmekriterien für die PKV gibt: Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich aufgrund ihres Status privat krankenversichern lassen, wobei die Höhe der Einkünfte keine Rolle spielt. Dies ist bei Angestellten nicht der Fall: Sie müssen die Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit 54.900 Euro brutto dauerhaft übertreffen, um sich privat krankenversichern lassen zu können.

Was ist die private Krankenversicherung?

In Deutschland besteht ein duales Krankenversicherungssystem. Das heißt: neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) existiert die private Krankenversicherung (PKV) als zweites System. Je nach Konstellation ist privater Krankenversicherungsschutz anstelle oder ergänzend zur GKV möglich.

Was ist die Beihilfe?

Für Beamte (konkret Landesbeamte, Bundesbeamte, Finanzbeamte, Kommunalbeamte, Polizeibeamte und weitere) ergibt sich mit Blick auf die private Krankenversicherung eine Besonderheit, denn diese Berufsgruppe ist beihilfeberechtigt. Für die Kosten der Krankenversicherung erhalten sie einen Zuschuss vom jeweiligen Dienstherrn, was übrigens auch für nicht berufstätige Familienangehörige gilt. Generell sind Beamte aus den genannten Gruppen von der Versicherungspflicht befreit, der Weg in die private Krankenversicherung steht ihnen also jederzeit offen.

Welche Versicherungsarten gibt es?

Die Krankheitskostenversicherung wird in der Regel auch als Krankheitskostenvollversicherung bezeichnet. Dies liegt daran, dass Sie zum einen den ambulanten (z.B. bei einem privaten Arztbesuch in Praxis) als auch stationären (z.B. Krankenhausaufenthalt) Heilbehandlungsbereich abdeckt.

 

Was leistet die private Krankenversicherung?

Leistungen sind bei Kassenpatienten und Privatversicherten unterschiedlich geregelt. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind sie in einem allgemeinverbindlichen Leistungskatalog festgelegt.

Welche Tarife gibt es in der privaten Krankenversicherung?

In der privaten Krankenversicherung findet man insgesamt mehrere tausend verschiedene Tarife. Angesichts der herrschenden Vielfalt beim Angebot ist es nicht einfach, einen Überblick über die bunte Tariflandschaft zu gewinnen. Eine Hilfe bietet dabei die Unterscheidung nach Tarifarten.

Private Zusatzversicherungen und Ergänzungsversicherungen

Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen erhalten bei medizinischen Leistungen grundsätzlich nur eine Kostenerstattung im Rahmen der Regelversorgung – dabei geht es um Maßnahmen, die als medizinisch notwendig angesehen werden. Wer mehr und bessere Leistungen nutzen möchten, muss diese aus eigener Tasche bezahlen. Dies kann - zum Beispiel bei Zahnersatz - sehr teuer werden.

Was ist bei der Wahl der geeigneten Krankenversicherung zu beachten?

Ist man aufgrund gegebener Voraussetzungen zu dem Entschluss gekommen, sich in einer privaten Krankenversicherung zu versichern oder innerhalb der Krankenversicherung zu wechseln, kommt schnell die Frage nach dem wohl besten und günstigsten Tarif auf. Denn nirgendwo sonst gibt es derart erhebliche Unterschiede im Preis- und Leistungsumfang wie in der Privaten Krankenversicherung.

Was bedeuten Risikozuschläge in der PKV?

Wer seinen PKV-Anbieter wechselt oder erstmals eine private Krankenversicherung abschließt, möchte dies verständlicherweise zu möglichst günstigen Bedingungen tun. Dabei zählt nicht nur die Leistung, sondern vor allem der Preis. Für Preisvergleiche werden heute gerne Online-Vergleichsportale genutzt.

Was ist die Versicherungspflichtgrenze in der PKV?

Die Versicherungspflichtgrenze wird auch als Arbeitsentgeltgrenze bezeichnet und stellt den Grenzwert des Jahresarbeitsentgelts dar, bis zu dem ein Arbeitnehmer sich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)  pflichtversichern muss, bzw ab wann die Versicherungspflicht entfällt und ein Beitritt in die private Krankenversicherung möglich ist.