Was ist die private Krankenversicherung?

    Die Private Krankenversicherung ist im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung kein Zweig der Sozialversicherung und demnach eine Versicherung auf freiwilliger Basis. Die Leistungen der privaten Krankenversicherung sind frei wählbar. Angefangen von Basistarifen, die dem Versicherungsschutz und Beitragsniveau in etwa dem der gesetzlichen Krankenversicherung angepasst sind, finden sich in den Grundtarifen schon eine Vielzahl an Leistungserweiterungen, wie z.B. die Behandlung im Krankeitsfall durch frei auswählbare Chefärzte, die Unterbringung im Krankenhaus in einem Ein- oder Zweibettzimmer, die Vereinbarung eines Krankentagegeldes, die Kostenübernahme für Behandlungen durch Heilpraktiker und vieles mehr. Durch die Vereinbarung von Tarifen mit Selbstbehalten oder Eingenanteilen schafft man gewisse Beitragsflexibilität. Diese ist auch notwendig, da die Beiträge zur privaten Krankenversicherung im Durchschnitt höher liegen, als die der gesetzlichen Krankenversicherung. Es ist auch empfehlenswert, die Tarife mehrer Krankenversicherungen miteinander vergleichen zu lassen.

    Als “Privatpatient” hat man sowohl im ambulanten und stationären Bereich erhebliche Vorteile gegenüber dem Status eines “Kassenpatienten”. Die Behandlungen sind in der Regel weitaus umfangreicher, die Medizinversorgung ist eine bessere. Das liegt zum einen daran, dass die Ärzte nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung streng nach Katalog abrechnen müssen, sondern darüber hinaus das bis zu 2,3 fache der normalen Gebührenordnung für Ärtze (GOÄ) ansetzen bzw. veranschlagen können.

    In der privaten Krankenversicherung unterscheidet man zwischen sogenannten Volltarifen und Zusatztarifen. Mit speziellen Zusatztarifen haben auch gesetzlich krankenversicherte die Möglichkeit, den Versicherungsschutz Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung auf privates Niveau anzupassen. Die Wahl nach der jeweiligen Krankenversicherung steht hierbei jedem Versicherten frei. Die private Krankheitskostenvollversicherung deckt die ambulante und stationäre Heilbehandlung ab, die Krankheitskostenteilversicherung wird meist als Zusatzversicherung von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung gewählt und deckt zumeist die stationäre Behanldung als Privatpatient ab.

    Um sich überhaupt privat versichern zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Angestellte Arbeitnehmer müssen erst über eine bestimmte Einkommensgrenze gelangen, um sich von der Versicherungspflicht freistellen lassen zu können, und somit die Möglichkeit zu bekommen, eine private Krankenvollversicherung abzuschließen. Im Jahr 2008 liegt die sog. “Versicherungspflichtrgrenze”, bzw. “Jahresarbeitsengeltgrenze (JAEG)” bei 48150 Euro Bruttojahreseinkommen. Die Jahresarbeitentgeltgrenze wird von der Bundesregierung mittels Rechtsverordnung nach dem Verhältnis der Entwicklung der Lohn- und Gehaltssummen von Jahr zu Jahr angepasst. Grundsätzlich von der Versicherungspflicht befreit sind Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Diese Personengruppen müssen nicht erst ein Einkommen oberhalb der Jahresarbeitentgeltgrenze vorweisen, sondern können sich sofort privat krankenversichern. Beamte erhalten zumeist vom Staat anteilige Beitragsentlastung über die sogenannte “Beihilfe”.
     

    Kürzere Wartezeiten, bessere Versorgung, keine Zuzahlungen?
    Die private Krankenversicherung ist hinsichtlich der medizinischen Versorgung eindeutig die bessere Wahl. Aktuelle Studien beweisen, dass Privatversicherte in den Genuss hochwertiger Medizin und fortschrittlicher Behandlungsmöglichkeiten kommen, wohingegen der Versicherungsschutz der GKV mehr und mehr durch Zuzahlungen und Leistungskürzungen geschmälert wird. Die Frage nach dem Beitritt in eine private Krankenversicherung ist also eine Kostenfrage. Tipp: Fordern Sie über unser Kontaktfomular doch ein kostenloses und unverbindliches Vergleichsangebot an. Auf Wunsch können Sie auch die aktuellen Testsieger der PKV miteinander vergleichen lassen.


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    Hohe Krankenkassenbeiträge:
    "Privatpatienten" zahlen oftmals weniger!

    Selbstständige, Freiberufler und Beamte können uneingeschränkt in die Private Krankenversicherung wechseln. Gleiches gilt für Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze.

    Das Privileg "privat versichert" zu sein nutzen viele Berechtigte nicht nur wegen der weitaus besseren Leistungen. Auch die Beiträge sind in der PKV oftmals günstiger, als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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