Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter: Tipps und Hinweise

Für die Zielgruppe der Beamtenanwärter haben viele private Krankenversicherer spezielle „Änwärtertarife“ eingeführt. Diese unterscheiden sich entweder geringfügig oder gar nicht von den Leistungen der Normaltarife, sind aber weitaus preisgünstiger, weil sie ohne den Sparanteil der Alterungsrückstellung kalkuliert sind. (Für diesen fällt im Normaltarif ein Zuschlag an).

Doch bei der Wahl des richtigen Tarifes für Beamtenanwärter ist Vorsicht geboten. Einige private Krankenversicherer locken mit extrem günstigen Anwärtertarifen, die weit unter dem Durchschnitt der anderen Versicherer liegen. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich diese Tarife jedoch als Kostenfalle mit hohen Eigenanteilen z.B. im Bereich Zahnersatz. Auch kann es sein, dass bestimmte Leistungen erst nach einem Unfall erbracht werden, und nicht bei normaler medizinischer Notwendigkeit.

Lassen Sie sich daher nicht von den vermeintlich günstigen Tarifen blenden, sondern lesen Sie genau zwischen den Zeilen. Fragen Sie unbedingt nach dem Beitrag, der nach Zeit der Anwärterzeit anfällt. Denn diesen Beitrag zahlen Sie in der Regel ihr Leben lang, und nicht nur über 2 oder 3 Jahre. Vergleichen Sie diesen dann mit denen anderer Versicherungen. Zudem sollten Sie auch danach fragen, wann die letzte Beitragserhöhung in den Tarifen der Vollversicherung stattgefunden hat. Denn nur so erfahren Sie, welcher Tarif über die Laufzeit auch wirklich der Günstigere ist.

Vorsicht vor sog. “Lockvogeltarifen”!

Als Beamtenanwärter zählen Sie zu einer stark umworbenen Zielgruppe in der privaten Krankenversicherung. Vermeintlich günstige Beihilfetarife können sich im Nachhinein als richtige Kostenfalle entpuppen. Vergleichen Sie daher am besten immer die Tarife mehrerer Anbieter miteinander und erkundigen Sie sich auch nach dem Beitrag, der für die spätere Hauptversicherung anfällt. Nutzen Sie hierfür am besten unseren kostenlosen PKV-Vergleich für Beamte >>>