Was bedeuten Risikozuschläge in der PKV?

    Risikozuschläge sind von der Versicherungsgesellschaft außertariflich vereinbarte Bedingungen zur Aufnahme in die jeweilige private Krankenversicherung oder einen bestimmten Bereich. Nach Antragstellung muss der Antragsteller eine Vielzahl an Gesundheitsangaben machen. Bestehen aktuelle Erkrankungen oder  Vorerkrankungen, müssen diese in der Regel in einem Zehnjahreszeitraum angegeben werden. Für bestimmte Krankheitsarten erheben dann die Krankenversicherungen sogenannte Risikozuschläge. Das heisst, dass der beantragte Versicherungsschutz nicht zu dem Tarifbeitrag angenommen werden kann, sondern nur, wenn eine Mehrprämie gezahlt wird. Je nach Art und Schwere der Erkrankung kann auch anstelle eines Risikozuschlages eine Ablehnung für eine bestimmte Erkrankungsart von der Krankenversicherung gestellt werden. Der Sinn des Risikozuschlages ist damit begründet, dass zusätzliche zu kalkulierende Krankheitskosten ausgeglichen werden, um spätere Beitragssteigerungen zu vermeiden. Eine Gesundheitsprüfung erfolgt nur in der privaten Krankenversicherung, weil hier das Kapitaldeckungsprinzip gilt. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung werden alle Ausgaben der Krankenversicherung auf die Beiträge der Mitglieder umgerechnet.

    Sie haben als betroffener Antragsteller auch die Möglichkeit, anstelle des Risikobeitrages selbst einen Leistungsausschluss anzubieten. Dies sollte sich jedoch gründlich überlegt werden, denn Risikozuschläge werden durch die Krankenversicherung nicht umsonst erhoben. Erkundigen Sie sich vor Unterschreiben eines Änderungsantrages mit Risikozuschlag, zu wann der Zuschlag entfallen kann. Bei vielen Versicherungen ist es durchaus möglich, dass nach einer bestimmten krankheitsfreien Karenzzeit oder Wartezeit der Risikozuschlag herausgenommen werden kann. Dies ist meistens durch einen gesonderten Bericht eines Arztes möglich, der das Ausheilen der Erkrankung bestätigt. Lassen Sie sich von Ihrer Krankenversicherung die Optionen zum Wegfall eines Risikozuschlages schriftlich ausstellen. Dann sind sie auf der sicheren Seite!

    Einige Erkrankungen, die zu einem Risikozuschlag oder Ausschluss/Ablehnung führen können:
    Bluthochdruck, Hers-Kreislauf-Probleme, chronische Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes, Asthma, Allergien, Rückenleiden, Hals-Wirbelsäulenerkrankungen, Sehstörungen, körperliche oder geistige Behinderungen


    Kann man Risikozuschläge oder Ausschlüsse umgehen?

    Bereits die geringste Vorerkrankung kann in der privaten Krankenversicherung zum Risikozuschlage führen. Sie sollten daher immer vor Wechsel in die private Krankenversicherung über einen unabhängigen Makler anfragen, der die Angebote mehrerer Gesellschaften im Überblick hat und im Vorfeld die Risikopunkte abklären kann. Denn wenn Sie erst einmal ein Versicherer abgelehnt hat, wird es umso schwerer für Sie, überhaupt noch in die PKV zu kommen. Tipp: Über unser Vergleichsformular können Sie den schnellen Kontakt zu einem unabhängigen Versicherungsvermittler herstellen und auf Wunsch auch das Angebot der Testsieger miteinander vergleichen - kostenlos. Weiter zum kostenlosen Versicherungsvergleich >>>

    Hohe Krankenkassenbeiträge:
    "Privatpatienten" zahlen oftmals weniger!

    Selbstständige, Freiberufler und Beamte können uneingeschränkt in die Private Krankenversicherung wechseln. Gleiches gilt für Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze.

    Das Privileg "privat versichert" zu sein nutzen viele Berechtigte nicht nur wegen der weitaus besseren Leistungen. Auch die Beiträge sind in der PKV oftmals günstiger, als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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