Wie wichtig ist eine private Pflegezusatzversicherung?

    Die Menschen werden statistisch gesehen immer älter. Demzufolge steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen stetig an. Das Risiko kann jeden treffen. Aber auch junge Menschen können durch Krankheit oder Unfall in die Situation kommen, plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Wenn eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden ist, zahlt diese nur, wenn der Pflegefall vor Ablauf der Versicherung eintritt (in der Regel bei Endalter 60 oder 65). Tritt der Pflegefall danach ein, kann es finanziell sehr eng werden. Aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bzw. privaten Pflegepflichtversicherung erhält man zwar eine Leistung, dennoch reichen diese Zahlungen bei weitem nicht aus, um die Pflegekosten zu bewältigen. Die Höhe der Leistung aus der Pflegepflichtversicherung richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Bei Pflegestufe 3 (stationäre Pflege) erhält man hieraus ca. 1432 Euro - und das bei Pflegekosten in Höhe von rund 3.000 Euro im Monat. Gute Pflege kostet viel Geld - die Differenz zahlen Sie. Und ob die Kinder in Zukunft noch zeitlich und willentlich bereit sind, denn Fulltime-Job einer Pflege zu bewältigen, sei dahingestellt.

    Abhilfe schafft hier eine Pflegezusatzversicherung, die im Falle einer eintretenden Pflegebedürftigkeit finanziellen Ersatz leistet. Es gibt mehrere Arten der Pflegezusatzversicherung. Hier einmal die beiden sinnvollsten Varianten:

    Pflegekostenversicherung

    Bei der Pflegekostenversicherung wird mit derm Versicherungsunternehmen ein fester Prozentbetrag vereinbart, der anteilig für die Pflegekosten aufkommt. Wenn beispielsweise die staatliche Pflegepflichtversicherung 60 % der Pflegekosten übernimmt, wird der verbleibende Rest (40%) von dem privaten Anbieter zu 80 % übernommen. Hier würde dann ein absoluter Eigenanteil von 20 Prozent verbleiben. Der Vorteil dieser Versicherungsart liegt darin, dass durch die prozentuale Berechnung einer Inflation vogebeugt wird.

    Pflegetagegeldversicherung

    Bei der Pflegetagegeldversicherung vereinbart man einen festen Tagesgeldsatz, der von der privaten Pflegezusatzversicherung geleistet wird. Die Tagessätze richten sich hier nach dem Graf der Pflegestufe. Die Pflegetagegeldversicherung ist im Vergleich zur Pflegekostenversicherung günstiger, hat jedoch den Nachteil, dass aufgrund der Inflation nicht ausreichend Mittel zur Verfügung stehen können nach einem Zeitraum von z.B. 20 oder 30 Jahren. Würde man das Pflegetagegeld notwendigerweise fortlaufend erhöhen, würde dies hingegen nur mit erneuter Gesundheitsprüfung erfolgen, was dann besonders mit fortschreitendem Alter ein Problem darstellen kann.



     

    Hohe Krankenkassenbeiträge:
    "Privatpatienten" zahlen oftmals weniger!

    Selbstständige, Freiberufler und Beamte können uneingeschränkt in die Private Krankenversicherung wechseln. Gleiches gilt für Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze.

    Das Privileg "privat versichert" zu sein nutzen viele Berechtigte nicht nur wegen der weitaus besseren Leistungen. Auch die Beiträge sind in der PKV oftmals günstiger, als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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