Immer mehr Deutsche haben eine private Pflegezusatzversicherung

Als 1995 die Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt wurde, war von Anfang an klar, dass sie nicht kostendeckend sein würde. Für eine Kostendeckung wären wesentlich höhere Beiträge erforderlich gewesen. Eine solche finanzielle Belastung sowohl für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber ließ sich aber damals politisch nicht durchsetzen.

Wie solvent sind die privaten Krankenversicherer?

Mit dem Begriff „Solvency II“ werden nur die wenigsten Versicherungskunden etwas anfangen können. Versicherungsexperten verbinden damit eine ganze Menge - handelt es sich doch um ein maßgebendes europäisches Regelwerk für die Branche. Es setzt den aufsichtsrechtlichen Rahmen für die Versicherungstätigkeit - auch für PKV-Anbieter.

Kommt jetzt die Bürgerversicherung?

Auch Monate nach der Bundestagswahl steht immer noch nicht fest, ob und in welcher Konstellation die nächste Bundesregierung zustande kommen wird. Nach dem Scheitern der „Jamaika“-Verhandlungen und Appellen des Bundespräsidenten ist aber inzwischen die Wahrscheinlichkeit für eine Neuauflage der Großen Koalition hoch. Die Sonderungsgespräche zwischen SPD und CDU/CSU sind im vollen Gange.

Krankenversicherung: Werte in 2018

Wie jedes Jahr, haben sich zum Jahreswechsel die in der Krankenversicherung relevanten Betragsgrenzen geändert. Die Beitragssätze bleiben dagegen im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die aktuell geltenden Werte und die eingetretenen Veränderungen.

Beitragserhöhung in der PKV – diese Optionen gibt es

Vor einem Jahr sorgten zum Teil massive Beitragserhöhungen bei vielen PKV-Versicherten für erhebliche Aufregung. Damals hoben die Versicherer die Prämien häufig im zweistelligen Prozentbereich an. Die Verteuerung war überdies auf eine längere Phase relativer Beitragsstabilität erfolgt.

GKV-Zusatzbeiträge 2018 – wie ist der Stand?

Die Zusatzbeiträge entscheiden bei den gesetzlichen Krankenkassen darüber, wie teuer die Krankenversicherung tatsächlich ist. Denn während der allgemeine GKV-Beitragssatz überall 14,6 Prozent beträgt, legt jede Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag selbst fest. Dabei sind die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Finanzlage des jeweiligen Unternehmens maßgebend.

Krankenkassen müssen korrekt über höhere Beiträge informieren

Zum Jahreswechsel 2015/2016 hatte die HEK - die Hanseatische Krankenkasse - den Zusatzbeitrag von 0,8 auf 1,0 Prozent erhöht, ein nach wie vor geltender Satz für ihre Mitglieder. Damit blieb die Krankenkasse immer noch unter dem Schnitt von 1,1 Prozent. Die HEK gehört zum Bereich der Ersatzkassen, verfügt über rund eine halbe Million Mitglieder und versteht sich selbst als „Business-Kasse“.

Auf dem Weg nach Jamaika - was bedeutet das für die Krankenversicherung?

Am 24. September wurde ein neuer Bundestag gewählt - mit zum Teil überraschenden Ergebnissen. Der Wahltag markierte gleichzeitig das Ende der „Großen Koalition“, denn die SPD hat sich ganz auf die Oppositionsrolle fokussiert. Bleibt nur eine Koalition aus Union, FDP und Grünen für eine regierungsfähige Mehrheit - auch Jamaika-Koalition genannt.

Pflegeversicherung - Pflegebedarf deutlich gestiegen

Das Thema Pflege ist in der Schlussphase des Bundestagswahlkampfs noch einmal in den Vordergrund gerückt, nachdem es zuvor eher einen „Dornröschenschlaf“ geführt hatte. Die Verbesserung der Pflegesituation dürfte zu einer der Herausforderungen für die neue Bundesregierung werden. Dass Handlungsbedarf besteht, wird von praktisch allen Parteien anerkannt.

GKV - sinkt 2018 der Zusatzbeitrag?

Normalerweise ist man nicht gewohnt, dass die Beiträge zur Krankenversicherung günstiger werden. Im kommenden Jahr könnte das tatsächlich einmal der Fall sein. Die gute Kassenlage der Krankenkassen macht es möglich.

Kostenpflichtige Tarifwechselberatung rechtens - MLP gewinnt Rechtsstreit

Wer PKV-versichert ist, kann nach dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) jederzeit - sofern vorhanden - in einen günstigeren Tarif mit gleichartigen Leistungen bei seinem Anbieter wechseln. Das ist in § 204 VVG explizit so geregelt. Die Wechselmöglichkeit nach dem VVG stellt für viele schon länger Privatversicherte de facto die einzige Möglichkeit dar, bei den Versicherungskosten zu sparen.