Krankenkassen müssen korrekt über höhere Beiträge informieren

Zum Jahreswechsel 2015/2016 hatte die HEK - die Hanseatische Krankenkasse - den Zusatzbeitrag von 0,8 auf 1,0 Prozent erhöht, ein nach wie vor geltender Satz für ihre Mitglieder. Damit blieb die Krankenkasse immer noch unter dem Schnitt von 1,1 Prozent. Die HEK gehört zum Bereich der Ersatzkassen, verfügt über rund eine halbe Million Mitglieder und versteht sich selbst als „Business-Kasse“.

Auf dem Weg nach Jamaika - was bedeutet das für die Krankenversicherung?

Am 24. September wurde ein neuer Bundestag gewählt - mit zum Teil überraschenden Ergebnissen. Der Wahltag markierte gleichzeitig das Ende der „Großen Koalition“, denn die SPD hat sich ganz auf die Oppositionsrolle fokussiert. Bleibt nur eine Koalition aus Union, FDP und Grünen für eine regierungsfähige Mehrheit - auch Jamaika-Koalition genannt.

Pflegeversicherung - Pflegebedarf deutlich gestiegen

Das Thema Pflege ist in der Schlussphase des Bundestagswahlkampfs noch einmal in den Vordergrund gerückt, nachdem es zuvor eher einen „Dornröschenschlaf“ geführt hatte. Die Verbesserung der Pflegesituation dürfte zu einer der Herausforderungen für die neue Bundesregierung werden. Dass Handlungsbedarf besteht, wird von praktisch allen Parteien anerkannt.

GKV - sinkt 2018 der Zusatzbeitrag?

Normalerweise ist man nicht gewohnt, dass die Beiträge zur Krankenversicherung günstiger werden. Im kommenden Jahr könnte das tatsächlich einmal der Fall sein. Die gute Kassenlage der Krankenkassen macht es möglich.

Kostenpflichtige Tarifwechselberatung rechtens - MLP gewinnt Rechtsstreit

Wer PKV-versichert ist, kann nach dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) jederzeit - sofern vorhanden - in einen günstigeren Tarif mit gleichartigen Leistungen bei seinem Anbieter wechseln. Das ist in § 204 VVG explizit so geregelt. Die Wechselmöglichkeit nach dem VVG stellt für viele schon länger Privatversicherte de facto die einzige Möglichkeit dar, bei den Versicherungskosten zu sparen.

Beschlossen – Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenzen 2018

Es dürfte eine der letzten Taten der alten Bundesregierung gewesen sein. In der Kabinettssitzung am 27. September - also drei Tage nach der Bundestagswahl - hat die Regierung die neuen Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenzen für 2018 beschlossen. Ein Routine-Vorgang, der nicht ohne Auswirkungen für manchen Versicherten in GKV und PKV bleiben wird.

Jetzt auch in zweiter Instanz - AXA hat zu Unrecht Beiträge erhöht

Bereits seit Monaten schaut die PKV-Branche argwöhnisch auf ein Verfahren, das in Potsdam geführt wird. Dabei geht es um die Rechtmäßigkeit von Beitragserhöhungen durch die AXA Krankenversicherung AG. Der Streit entzündet sich an der Unabhängigkeit des von der AXA beauftragten Treuhänders.

Schnellere Arzttermine für Privatpatienten – Tatsache oder Vorurteil?

Lange galt es als ein fast unbestrittenes Faktum, dass Privatpatienten bei Arztterminen schneller zum Zug zu kommen als GKV-Mitglieder. Die Tatsache der besseren Vergütung für Ärzte bei PKV-Versicherten schien für eine Vorzugsbehandlung bei der Terminvergabe zu sprechen.

PKV – so zufrieden sind die Versicherten

Alljährlich analysiert das Marktforschungsunternehmen Servicebarometer AG die Kundenzufriedenheit in verschiedenen Branchen. Das Ergebnis ist das „Kundenbarometer Deutschland“. Jetzt liegt das „Kundenbarometer Deutschland 2017“ vor. Darin wird auch die PKV-Branche hinsichtlich Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität untersucht.

Beitragsschulden in der GKV – wer steckt dahinter?

Bis zur Jahresmitte 2017 sind die Beitragsschulden in der GKV auf fast 6,8 Milliarden Euro gewachsen, ein neuer Rekordwert. Damit haben sich die nicht gezahlten Beiträge binnen eines Zeitraums von nicht einmal sechs Jahren fast verfünffacht. Woran liegt es, dass viele GKV-Mitglieder ihre Beiträge schuldig bleiben und sich so im Zeitablauf ein Schuldenberg aufbaut?

Versicherte offen für Datenweitergabe an Krankenkassen

Unter der Überschrift „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung“ hat die pronova BKK im Juni eine repräsentative Studie durchführen lassen. In der Untersuchung wurden u.a. Erwartungen von Versicherten an die Beratung durch ihre Krankenkassen erhoben. Dabei ging es auch um die Bereitschaft, persönliche Daten für Beratungszwecke zur Verfügung zu stellen.