Gesetzliche Krankenkassen – wie steht es um die Finanzlage?

Zur Jahreswende 2015/16 erhielten GKV-Mitglieder Post mit einer schlechten Nachricht. Aufgrund der angespannten Finanzlage durch weiter steigende Gesundheitskosten sahen sich die meisten Krankenkassen genötigt, die Zusatzbeiträge anzuheben. Dadurch verteuerten sich die Krankenversicherungskosten zum Teil deutlich. Prognosen gingen damals davon aus, dass auch 2017 und in den Folgejahren die Zusatzbeiträge wegen weiter steigender Ausgaben angehoben werden müssten.

Die Alterungsrückstellungen und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung

Die privaten Krankenversicherer sind verpflichtet, Alterungsrückstellungen zu bilden. Damit soll der Beitragsanstieg abgefedert werden, der entstehen würde, wenn mit höherem Alter mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden. Die Alterungsrückstellungen sorgen auch bei steigendem Lebensalter dafür, dass die Krankenversicherung bezahlbar bleibt. Die Rückstellungsbildung schlägt sich für PKV-Versicherte in einem prozentualen Zuschlag zu ihren Versicherungsprämien nieder.

Bürgerversicherung – eine Studie untersucht Auswirkungen

Noch ist es ein knappes Jahr bis zur nächsten Bundestagswahl, aber der Wahlkampf wirft seine Schatten bereits voraus. Wenn auch noch nicht feststeht, welche Themen im Fokus stehen werden, es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch die Bürgerversicherung wieder eine Rolle spielt.

GKV – Manipulationen ziehen Strafe nach sich

Anfang Oktober hatte ein Interview von Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), in der FAZ für Aufsehen gesorgt. Baas hatte darin darauf aufmerksam gemacht, das viele gesetzliche Krankenkassen bei der Leistungsabrechnung systematisch „schummeln“.

Stille Reserven führen in der GKV zur Beitragspflicht

Anders als in der PKV werden in der GKV die Beiträge auf der Basis des Einkommens bemessen. Wer mehr verdient, muss – zumindest bis zur Beitragsbemessungsgrenze – mehr bezahlen. Das gilt auch für Selbständige, die freiwillig GKV-Mitglied sind. Hier berechnet sich der Beitrag aufgrund der erzielten Überschüsse bzw. des Gewinns.

PKV - Selbstbehalt nicht als Sonderausgabe ansetzbar

Bei vielen PKV-Tarifen ist ein Selbstbehalt vorgesehen. Versicherte müssen dann einen Teil der Krankheitskosten selbst tragen, entweder bis zum Erreichen bestimmter Betragsgrenzen oder als prozentualen Anteil. Der Selbstbehalt stellt eine effektive finanzielle Belastung dar, der sich bei regelmäßiger Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen wirtschaftlich ähnlich auswirkt wie ein Versicherungsbeitrag. Dennoch werden Versicherungsbeiträge und Selbstbehalte steuerlich unterschiedlich behandelt:

Die Unternehmensqualität der PKV-Anbieter 2016/17

Bei vielen PKV-Untersuchungen geht es meist um einen Ausschnitt der Unternehmenstätigkeit, zum Beispiel die Finanzkraft, die Stabilität, die Service-Qualität oder das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Tarifen. Das vom DFSI Deutsches Finanz-Service Institut erstellte Qualitätsrating stellt dagegen den Versuch dar, die unterschiedlichen Bereiche „unter einen Hut“ zu bringen und zu einer Gesamtbewertung zusammenzuführen.

Pflegeversicherung – Was bringt die Pflegereform 2017?

Die Pflegeversicherung ist von Anfang an nicht darauf angelegt gewesen, Pflegebedürftigen volle Kostendeckung zu bieten. Das hätte die Sozialkassen überfordert. Sie kann nur Zuschüsse bieten. Das gilt auch für die Neuerungen, die ab dem kommenden Jahr in Kraft treten.

Immerhin bringt die durch das sogenannte Pflegestärkungsgesetz III begründete dritte Reformstufe eine Reihe von Verbesserungen für Pflegebedürftige mit sich. An dieser Stelle soll ein Überblick erfolgen:
 

GKV – stabile Zusatzbeiträge 2017?

Für Mitglieder in der GKV gab es jetzt eine gute Nachricht. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag muss 2017 wohl nicht erhöht werden, sondern bleibt stabil bei 1,1 Prozent. Die Krankenversicherung wird also voraussichtlich nicht teurer. Damit können sich GKV-Mitglieder wohl mehr freuen als PKV-Versicherte, bei denen deutliche Prämienerhöhungen für das kommende Jahr erwartet werden.

Der digitale Arztbesuch - mehr als ein Versuchsmodell

Viele Dinge lassen sich heute per Computer erledigen – warum nicht der Arztbesuch? Im digitalen Zeitalter sollte es nicht unbedingt nötig sein, bei jedem Leiden persönlich in der Arztpraxis zu erscheinen. Schließlich gibt es Webcams, Videochats und andere technische Optionen, die die Anamnese und Inaugenscheinnahme durch den Arzt auch ohne Präsenz vor Ort ermöglichen. Obwohl die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, gehört der digitale Arztbesuch bisher zur großen Ausnahme. Dafür gibt es schon rechtliche Hürden.

GKV - Weiter steigende Arzneimittel-Ausgaben

Arzneimittel-Ausgaben stellen für Krankenkassen einen wichtigen Kostenfaktor dar. Vor wenigen Tagen wurde der diesjährige Arzneiverordnungsreport (AVR) vorgestellt. Der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK und von der Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft herausgegebene Bericht gilt als Institution, wenn es um die Erfassung der Verordnungspraxis und der kostenmäßigen Auswirkungen geht.

Vorsicht geboten bei "Lockvogeltarifen"!

Die Preisunterschiede in der Privaten Krankenversicherung variieren zum Teil deutlich. Nicht selten locken Anbieter mit günstigen "Einstiegsbeiträgen" (z.B. Berufseinsteiger, Anwärter, Studenten), die sich jedoch später im Haupttarif verteuern können. Fragen Sie daher immer nach dem Beitrag, der nach einer etwaigen Karenzzeit anfällt. Wählen Sie zudem immer einen Anbieter, der auch Beitragsrückerstattungen auszahlt. Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen PKV-Vergleich und sparen Sie regelmäßig mehrere hundert Euro im Jahr ein!

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