Krankenversicherung für Studenten – worauf achten?

In diesen Wochen schreiben sich wieder Hunderttausende von jungen Menschen für ein Studium bei einer Hochschule ein. Wer studiert, benötigt Krankenversicherungsschutz. Der Versicherungsnachweis gehört zu den üblichen Voraussetzungen für die Immatrikulation. Doch wie sieht es überhaupt mit der Krankenversicherung für Studenten aus? Hier ein Überblick.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Mit dem Gesundheitswesen ist jeder Deutsche konfrontiert, sei es als Patient, als Verbraucher von Arzneimitteln oder als Versicherter im Rahmen der Krankenversicherung. Gleichzeitig ist man in Fragen Gesundheit besonders auf externes Know How und Expertise angewiesen, denn das nötige Fachwissen haben die Wenigsten und die Regelungen im Gesundheitswesen sind komplex und unübersichtlich.

Beitragsrückerstattung in der PKV

Aktuell hat die DEBEKA - der größte private deutsche Krankenversicherer - angekündigt, dieses Jahr 355 Millionen Euro an Beiträgen an ihre 412.000 Mitglieder zurückzuerstatten. Damit erhält jedes Mitglied im Schnitt 860 Euro zurück. Auch andere PKV-Anbieter zahlen Beitragsrückerstattungen. Die Höhe der Beträge fällt dabei recht unterschiedlich aus und hängt unter anderem von den vertraglichen Regelungen ab.

Noch ausbaufähig – die betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Altersversorgung – kurz bAv – ist den meisten Arbeitnehmern ein Begriff. Betriebliche Krankenversicherung – kurz bKv – dagegen weniger. Nicht verwunderlich, denn bislang hat sich nur eine Minderheit an Unternehmen für diesen betrieblichen Vorsorge-Weg entschieden. Einer YouGov-Umfrage vor zwei Jahren zufolge waren es mal gerade sechs Prozent der Unternehmen, die bKv als zusätzliche Sozialleistung einsetzen. Seither dürften es nicht viel mehr geworden sein.

TK – Fitness-Armbänder belohnen?

Das Messen der eigenen Gesundheitsdaten und das Tragen von Fitness-Armbändern hat sich mittlerweile zu einer Massenbewegung entwickelt. Umfragen zufolge erhebt jeder fünfte Deutsche zwischen 15 und 69 regelmäßig Daten zu seiner Gesundheit. Jeder siebte Erwachsene nutzt dafür einen Fitness-Tracker.

GKV: Unlautere Mitgliederwerbung – Urteil des LG Konstanz

Seit der Einführung kassenindividueller Zusatzbeiträge ist der Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen härter geworden. Erstmals kann man sich bei weitgehend gleichen Leistungen über den Preis von der Konkurrenz abheben. Dieser Effekt ist von der Politik durchaus gewollt. Er soll dazu beitragen, dass die Kassen effizient wirtschaften und ein Stück Marktwirtschaft in das Gesundheitswesen Einzug hält, das sonst eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt – nicht immer mit optimalen Ergebnissen.

 

Jeder Zweite von Zahnersatz betroffen

Zähne gehören von Natur aus zu unserer Grundausstattung, um Nahrung zu zerkleinern und zu kauen. In Zeiten, als die durchschnittliche Lebenserwartung nicht viel länger als dreißig Jahre betrug, reichte diese Ausrüstung ein Leben lang. Heute, da ein Menschenalter oft ein Mehrfaches davon erreicht, gilt das nicht mehr. Im Gegensatz zum übrigen Körper ist die Lebensdauer der Zähne nicht mit der allgemeinen Lebenserwartung mitgewachsen.

Gesundheitsfonds – 1,5 Milliarden Euro für Krankenkassen

Vor wenigen Tagen hat das Bundeskabinett beschlossen, den gesetzlichen Krankenkassen eine Finanzspritze aus dem Gesundheitsfonds zukommen zu lassen. Danach sollen im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro zusätzlich aus den Liquiditätsreserven des Fonds entnommen werden, die derzeit mit rund 10 Milliarden Euro gefüllt sind.

Krankentagegeldschutz – BGH verbietet Vertragsklausel

Privater Krankentagegeldschutz ist für Selbständige und Freiberufler wichtig – egal ob sie zum ermäßigten Satz in der GKV oder privat krankenversichert sind. Das Krankentagegeld dient dazu, Verdienstausfälle bei Krankheit abzufedern. Es wirkt damit gerade bei längeren Erkrankungen existenzsichernd. Die Höhe des Krankentagegeldes bemisst sich prinzipiell am vereinbarten Tagessatz, der auf der Grundlage des erzielten Einkommens ermittelt wird.
 

Digitalisierung – auch in der PKV auf dem Vormarsch

Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Auch in der PKV ist sie längst angekommen, obwohl der Kontakt zwischen Versicherung und Versichertem nach wie vor stark papiergestützt erfolgt. Das gilt vor allem für die Abrechnungen. Doch das dürfte sich in Zukunft ändern. Denn der harte Wettbewerb und der zunehmende Kostendruck zwingen die Unternehmen dazu, kundenfreundliche Lösungen einzuführen und möglichst schlanke Prozesse zu realisieren. Die Digitalisierung bietet hierfür ungeahnte Chancen.

Angst vor der Pflege – aber zu wenig Vorsorge

Das Thema Pflege, Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung wird gerne verdrängt. Rund 2,6 Millionen Pflegefälle in Deutschland zeigen aber, dass die Wahrscheinlichkeit betroffen zu sein – ob als Pflegebedürftiger oder sich kümmernder Angehöriger - gar nicht so gering ist. Viele glauben, mit der gesetzlichen Pflegeversicherung einen wirksamen Schutz zu besitzen – ein Irrtum, denn die Versicherung leistet lediglich Kostenzuschüsse, von einer weitgehenden Kostenübernahme ist sie weit entfernt.

Tipp: Geld sparen mit unserem kostenlosen PKV-Vergleich!

Die Private Krankenversicherung ist trotz der enormen Mehrleistungen in vielen Fällen sogar die günstigere Alternative zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Dennoch sind die Preisunterschiede hier von Anbieter zu Anbieter sehr groß. Nutzen Sie daher unseren kostenlosen Versicherungsvergleich, und sparen Sie viel Geld.