Telematik-Tarife in der Krankenversicherung - eine Mehrheit ist dafür

Die Deutschen sind Telematik-Tarifen in der Krankenversicherung gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Das ist die Erkenntnis, die sich aus drei Untersuchungen der HSBA Hamburg School of Business Administration, der Technischen Hochschule Köln und des Marktforschungs-Instituts Yougov Deutschland ableiten lässt.

Was ist der Notlagentarif in der PKV?

PKV-Versicherten, denen die Beiträge zu hoch werden, stehen verschiedene Möglichkeiten offen, für Entlastung zu sorgen. Am einfachsten ist der Wechsel in einen günstigeren Tarif beim bisherigen Versicherer. Die Ultima Ratio stellt der Wechsel in den Basistarif dar, den jedes private Krankenversicherungsunternehmen anbieten muss. Er gewährleistet zumindest Versicherungsschutz, der dem GKV-Leistungsstandard entspricht. Manche Versicherte können sich die Beiträge dennoch nicht leisten. Dann bleibt nur der sogenannte Notlagentarif.

PKV-Ombudsmann – 2016 wieder mehr Beschwerden

Im vergangenen Jahr hatte die „Schlichtungsstelle für die private Kranken- und Pflegeversicherung“ (www.pkv-ombudsmann.de) - kurz der PKV-Ombudsmann - wieder mehr zu tun. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten vorläufigen Tätigkeitsbericht 2016 hervor. Seit 1.1.2014 nimmt Heinz Lanfermann, ehemals beamteter Staatssekretär im Bundesjustizministerium, diese Funktion wahr.

Psychotherapeuten - neue Sprechstunde seit 1. April 2017

Vor allem für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen ist es oft schwer, zeitnah Zugang zu Psychotherapien zu erhalten. Bis zum ersten Gespräch vergehen oft etliche Wochen bis zu mehreren Monaten. Für die wirksame Behandlung psychischer Leiden ist das mehr als kontraproduktiv. Eine gewisse Entlastung soll die psychotherapeutische Sprechstunde bringen, die zum 1. April 2017 neu eingeführt worden ist.

Zugang zu medizinischer Versorgung – Deutschland liegt vorne

Beim Zugang zu medizinischen Versorgungsleistungen liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit vorne. Das ist eine wesentliche Erkenntnis der aktuellen Studie „Zugangshürden in der Gesundheitsversorgung - Ein europäischer Überblick“, die das Wissenschaftliche Institut der PKV auf der Basis einer repräsentativen Befragung erstellt hat.

Pflegereform - ein erster Rückschluss nach drei Monaten

Zum Jahreswechsel ist das sogenannte Dritte Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Mit dieser bisher wohl größten Reform der Pflegeversicherung seit ihrer Einführung im Jahre 1995 sollen die Leistungen für Pflegebedürftige nochmals verbessert werden. Vor allem für Demenzkranke und Menschen mit anderen psychischen oder geistigen Einschränkungen bringt die Reform Fortschritte.

Die Krankenversicherung der Rentner – Beiträge im Ruhestand

Im Alter können die Beiträge zur Krankenversicherung zu einer echten Belastung werden - nicht nur in der PKV, sondern auch in der GKV. Denn mit dem Eintritt in den Ruhestand sind oft deutliche Einkommenseinbußen hinzunehmen und viele Rentner sind gezwungen, genauer zu kalkulieren. Mit dem Status als Versicherter in der „Krankenversicherung der Rentner“ (KVdR) kann sich mancher Rentner beitragsmäßig etwas besser stellen.

Gesetzliche Krankenversicherung mit gut gefüllten Kassen

Die gesetzlichen Krankenkassen befinden sich derzeit in einer so guten finanziellen Verfassung wie schon seit Jahren nicht mehr. Weniger stark gestiegene Kosten als erwartet sowie die nach wie vor positive Konjunktur- und Beschäftigungslage sind die Hauptursache für die gut gefüllten Kassen. Das geht aus einer vor wenigen Tagen erfolgen Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums zur Finanzlage in der GKV hervor.

Monopolkommission fordert Reformen bei der Krankenversicherung

Im aufkommenden Bundestagswahlkampf spielt - wieder einmal - das Thema Bürgerversicherung eine Rolle. SPD, Grüne und Linke favorisieren - mit jeweils unterschiedlichen Facetten - dieses Modell, das im Prinzip auf die Abschaffung der PKV und eine GKV-Pflicht für alle hinausläuft.

Beitragssteigerungen in der PKV - weniger dramatisch als oft befürchtet

Für die meisten PKV-Versicherten war der Jahreswechsel 2016/17 mit schmerzhaften Beitragserhöhungen bei ihrer Krankenversicherung verbunden. In vielen Fällen lagen die Beitragsveränderungen sogar im zweistelligen Prozentbereich. So „schockierend“ die Verteuerung sein mag, auf längere Sicht halten sich die Beitragsanpassungen immer noch in Grenzen.

Kein Steuerabzug bei fehlender Datenübermittlung

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind normalerweise als Sonderausgaben bei der Einkommensteuererklärung absetzbar. Bei der PKV können allerdings nur Beiträge zur sogenannten Basisabsicherung in voller Höhe geltend gemacht werden. Bei den GKV-Beiträgen und den Beiträgen zur Pflegepflichtversicherung gibt es eine solche Differenzierung nicht. Da es in der Regel um erhebliche Beträge geht, ist der Ansatz der Versicherungsbeiträge ein wichtiger Beitrag, um die persönliche Einkommensteuerlast zu mindern.

Vorsicht geboten bei "Lockvogeltarifen"!

Die Preisunterschiede in der Privaten Krankenversicherung variieren zum Teil deutlich. Nicht selten locken Anbieter mit günstigen "Einstiegsbeiträgen" (z.B. Berufseinsteiger, Anwärter, Studenten), die sich jedoch später im Haupttarif verteuern können. Fragen Sie daher immer nach dem Beitrag, der nach einer etwaigen Karenzzeit anfällt. Wählen Sie zudem immer einen Anbieter, der auch Beitragsrückerstattungen auszahlt. Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen PKV-Vergleich und sparen Sie regelmäßig mehrere hundert Euro im Jahr ein!

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