BFH-Urteil – mehr Krankheitskosten von der Steuer absetzbar

Mit dem 31. Mai rückt für viele Steuerpflichtige das Fristende zur Abgabe der Steuererklärung näher. Nur wer sich vom Steuerberater helfen lässt, hat noch länger Zeit. Wenn Sie derzeit am Ausfüllen der Formulare sitzen und die Steuererklärung für 2016 noch nicht abgegeben haben, ist vielleicht ein BFH-Urteil für Sie von Interesse, bei dem es um die steuerliche Geltendmachung von Krankheitskosten geht.

BaFin: Stabile Prognosen für die Private Krankenversicherung

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - kurz BaFin - ist auch die zuständige Aufsichtsbehörde, wenn es um private Krankenversicherer geht. In ihrem aktuell erschienen Jahresbericht 2016 gibt die BaFin einen Überblick über die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Versicherungsunternehmen. Hier die wichtigsten Aussagen kurz zusammengefasst.

Das E-Health-Gesetz - die digitale Zukunft im Gesundheitswesen

Bereits Ende 2015 hat der Bundestag das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ - kurz E-Health-Gesetz - verabschiedet, das am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist. Mit dem Gesetz wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen endgültig ankommen. Damit soll die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung weiter verbessert werden. Ein Kernelement des Gesetzes ist ein Terminfahrplan mit Vorgaben, bis wann bestimmte Bereiche der digitalen Vernetzung umgesetzt sein sollen.

Fehlsteuerung im Gesundheitswesen – Patienten zu krank abgerechnet

Als im vergangenen Herbst der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in einem Interview mit der FAZ bekannte, dass sein Unternehmen Ärzte bei Abrechnungen dazu anhalte, ihre Patienten kränker zu machen als diese sind und das eine gängige Praxis im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen sei, sorgte das für erhebliches Aufsehen. Schließlich handelt es sich um eine Art von Betrug durch Einrichtungen mit öffentlich-rechtlichem Charakter. Baas‘ Selbstbezichtigung zielte vor allem auf die AOK’s, die hier besonders aktiv seien, so sein Vorwurf.

Solidargemeinschaften - die andere Art der Absicherung im Krankheitsfall

Wenn von Krankenversicherung die Rede ist, denkt man automatisch an die gesetzlichen Krankenkassen oder private Krankenversicherungsunternehmen. Neben GKV und PKV gibt es aber noch eine dritte Möglichkeit des Krankenversicherungsschutzes, sogenannte Solidargemeinschaften.

GKV - drohen 2018 wieder höhere Zusatzbeiträge?

Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen sind ansehnlich gewachsen, die Zusatzbeiträge in diesem Jahr weitgehend stabil geblieben und auch sonst stimmen im Großen und Ganzen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die GKV. Das heißt aber nicht, dass es bei den jetzigen Zusatzbeiträgen bleibt. Ab dem kommenden Jahr müssen GKV-Mitglieder auf breiterer Front mit Erhöhungen rechnen. Die „Gesetzliche“ wird 2018 oder danach wahrscheinlich teurer.

Zuzahlungen bei Medikamenten - wann lohnt eine private Zusatzversicherung?

GKV-Mitglieder müssen bei vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten Zuzahlungen leisten. Wenn häufiger Arzneimittel benötigt werden, können dafür ansehnliche Summen zusammenkommen. Dann ist zu überlegen, die Belastung mit einem privaten Zusatzschutz in Grenzen zu halten.

Telematik-Tarife in der Krankenversicherung - eine Mehrheit ist dafür

Die Deutschen sind Telematik-Tarifen in der Krankenversicherung gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Das ist die Erkenntnis, die sich aus drei Untersuchungen der HSBA Hamburg School of Business Administration, der Technischen Hochschule Köln und des Marktforschungs-Instituts Yougov Deutschland ableiten lässt.

Was ist der Notlagentarif in der PKV?

PKV-Versicherten, denen die Beiträge zu hoch werden, stehen verschiedene Möglichkeiten offen, für Entlastung zu sorgen. Am einfachsten ist der Wechsel in einen günstigeren Tarif beim bisherigen Versicherer. Die Ultima Ratio stellt der Wechsel in den Basistarif dar, den jedes private Krankenversicherungsunternehmen anbieten muss. Er gewährleistet zumindest Versicherungsschutz, der dem GKV-Leistungsstandard entspricht. Manche Versicherte können sich die Beiträge dennoch nicht leisten. Dann bleibt nur der sogenannte Notlagentarif.

PKV-Ombudsmann – 2016 wieder mehr Beschwerden

Im vergangenen Jahr hatte die „Schlichtungsstelle für die private Kranken- und Pflegeversicherung“ (www.pkv-ombudsmann.de) - kurz der PKV-Ombudsmann - wieder mehr zu tun. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten vorläufigen Tätigkeitsbericht 2016 hervor. Seit 1.1.2014 nimmt Heinz Lanfermann, ehemals beamteter Staatssekretär im Bundesjustizministerium, diese Funktion wahr.

Psychotherapeuten - neue Sprechstunde seit 1. April 2017

Vor allem für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen ist es oft schwer, zeitnah Zugang zu Psychotherapien zu erhalten. Bis zum ersten Gespräch vergehen oft etliche Wochen bis zu mehreren Monaten. Für die wirksame Behandlung psychischer Leiden ist das mehr als kontraproduktiv. Eine gewisse Entlastung soll die psychotherapeutische Sprechstunde bringen, die zum 1. April 2017 neu eingeführt worden ist.

Vorsicht geboten bei "Lockvogeltarifen"!

Die Preisunterschiede in der Privaten Krankenversicherung variieren zum Teil deutlich. Nicht selten locken Anbieter mit günstigen "Einstiegsbeiträgen" (z.B. Berufseinsteiger, Anwärter, Studenten), die sich jedoch später im Haupttarif verteuern können. Fragen Sie daher immer nach dem Beitrag, der nach einer etwaigen Karenzzeit anfällt. Wählen Sie zudem immer einen Anbieter, der auch Beitragsrückerstattungen auszahlt. Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen PKV-Vergleich und sparen Sie regelmäßig mehrere hundert Euro im Jahr ein!

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