Jeder Zweite von Zahnersatz betroffen

Zähne gehören von Natur aus zu unserer Grundausstattung, um Nahrung zu zerkleinern und zu kauen. In Zeiten, als die durchschnittliche Lebenserwartung nicht viel länger als dreißig Jahre betrug, reichte diese Ausrüstung ein Leben lang. Heute, da ein Menschenalter oft ein Mehrfaches davon erreicht, gilt das nicht mehr. Im Gegensatz zum übrigen Körper ist die Lebensdauer der Zähne nicht mit der allgemeinen Lebenserwartung mitgewachsen.

Gesundheitsfonds – 1,5 Milliarden Euro für Krankenkassen

Vor wenigen Tagen hat das Bundeskabinett beschlossen, den gesetzlichen Krankenkassen eine Finanzspritze aus dem Gesundheitsfonds zukommen zu lassen. Danach sollen im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro zusätzlich aus den Liquiditätsreserven des Fonds entnommen werden, die derzeit mit rund 10 Milliarden Euro gefüllt sind.

Krankentagegeldschutz – BGH verbietet Vertragsklausel

Privater Krankentagegeldschutz ist für Selbständige und Freiberufler wichtig – egal ob sie zum ermäßigten Satz in der GKV oder privat krankenversichert sind. Das Krankentagegeld dient dazu, Verdienstausfälle bei Krankheit abzufedern. Es wirkt damit gerade bei längeren Erkrankungen existenzsichernd. Die Höhe des Krankentagegeldes bemisst sich prinzipiell am vereinbarten Tagessatz, der auf der Grundlage des erzielten Einkommens ermittelt wird.
 

Digitalisierung – auch in der PKV auf dem Vormarsch

Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Auch in der PKV ist sie längst angekommen, obwohl der Kontakt zwischen Versicherung und Versichertem nach wie vor stark papiergestützt erfolgt. Das gilt vor allem für die Abrechnungen. Doch das dürfte sich in Zukunft ändern. Denn der harte Wettbewerb und der zunehmende Kostendruck zwingen die Unternehmen dazu, kundenfreundliche Lösungen einzuführen und möglichst schlanke Prozesse zu realisieren. Die Digitalisierung bietet hierfür ungeahnte Chancen.

Angst vor der Pflege – aber zu wenig Vorsorge

Das Thema Pflege, Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung wird gerne verdrängt. Rund 2,6 Millionen Pflegefälle in Deutschland zeigen aber, dass die Wahrscheinlichkeit betroffen zu sein – ob als Pflegebedürftiger oder sich kümmernder Angehöriger - gar nicht so gering ist. Viele glauben, mit der gesetzlichen Pflegeversicherung einen wirksamen Schutz zu besitzen – ein Irrtum, denn die Versicherung leistet lediglich Kostenzuschüsse, von einer weitgehenden Kostenübernahme ist sie weit entfernt.

Krankenkassen wehren sich gegen Negativzinsen

Nicht nur Sparer leiden unter der EZB-Niedrigzinspolitik, auch die gesetzlichen Krankenkassen sind betroffen. Während der Durschnitts-Sparer derzeit immer noch einen minimal positiven Zins auf seinem Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonto erwarten darf, gehören Strafzinsen inzwischen in der GKV zur Realität. Bei den großen Summen, um die es geht, kommen dabei durchaus spürbare Beträge zusammen. Ein Grund, warum die Krankenkassen jetzt ein „Nullzinskonto“ fordern.

Falsche Beratung zur PKV – wenn die Beweislast den Berater trifft

Beim Wechsel der Krankenversicherung suchen Versicherungsnehmer oft den Rat professioneller Finanzberater und –vermittler. Deren Beratung kann, muss aber nicht immer zielführend sein. Wenn der Rat falsch war, trifft den Berater eine Haftungspflicht. Er muss für Schäden, die dem Kunden durch die Falschberatung entstehen, aufkommen. Soweit die Theorie – in der Praxis fällt es allerdings nicht immer leicht, den Fehler auch tatsächlich nachzuweisen. Schadensersatzforderungen gehen daher oft ins Leere.

PKV – Entspannte Beitragssituation, Neugeschäft schwächelt

Trotz anhaltender Niedrigzinsen und der Absenkung des Rechnungszinses, die wirtschaftliche Lage und die Beitragssituation der privaten Krankenversicherer wird in diesem Jahr stabil bleiben. Das stellt die Versicherungs-Rating-Agentur Assekurata in ihrem aktuellen PKV-Marktausblick für das Jahr 2016 fest. Bei der Krankenvollversicherung haben die „Privaten“ allerdings ein Problem – das Neugeschäft schwächelt.

Selbständige – künftig Pflichtmitglieder in der GKV?

Bisher haben Selbständige die Wahl, ob sie sich privat krankenversichern oder freiwillig GKV-Mitglied werden. Geht es nach einem von der Bertelsmann-Stiftung beauftragten Gutachten, sollte sich das in Zukunft ändern. Selbständige wären danach wie Arbeitnehmer GKV-pflichtversichert. Erst bei Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze bestünde die Option, in die PKV zu wechseln. Das Gutachten ist vom IGES-Institut, einem Beratungsinstitut für Forschungs- und Gesundheitsfragen erstellt worden.

Zahnzusatzversicherung – Tarife im Test

Dass die GKV-Leistungen bei Zahnersatz und außergewöhnlichen Zahnbehandlungen unzureichend sind, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wer als GKV-Mitglied auf hochwertige Inlays und Implantate Wert legt, hat daher die Wahl: entweder einen erheblichen Teil der Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen oder privaten Zahnzusatzschutz abzuschließen. Da gerade bei Zahnersatz schnell einige Tausend Euro zusammenkommen können, ist der zusätzliche Versicherungsschutz oft die bessere Option. Doch welche Zahnzusatzversicherung ist die beste?

Tarifwechsel in der PKV und Mehrleistungsausschluss

Die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit von PKV-Versicherten, in einen günstigeren Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz zu wechseln, ist immer wieder Gegenstand von Auseinandersetzungen und Rechtsstreitigkeiten. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich der neue Tarif vom Leistungsumfang her mit dem alten nicht ganz deckt, was häufig gegeben ist.